Freiwillige Feuerwehr Gemmrigheim

Einsatzabteilung

Die Freiwillige Feuerwehr Gemmrigheim wurde im Jahr 1880 gegründet und ist in die Einsatzabteilung, die Jugendfeuerwehr und die Alterswehr aufgeteilt. Die Einsatzabteilung ist mit 44 Feuerwehrmännern und einer -frau aufgestellt, die Jugendfeuerwehr besteht aus 15 Mädels und Jungs und 25 Alterskameraden zählen zur Alterswehr. Pro Jahr wird die Einsatzabteilung im Schnitt zu ca. 20 Einsätzen gerufen. Diese Zahl an Einsätzen erfordert ein hohes Maß an Ausbildungen und Übungen. Die Einsatzabteilung ist in zwei Züge unterteilt. Diese treffen sich regelmäßig dienstags zum Übungsdienst. Zusätzlich finden Übungen für Maschinisten, Gruppen- und Zugführer, die Absturzsicherungsgruppe sowie Bootsübungen statt.

An jedem ersten Freitag eines Monats treffen sich acht bis zehn Kameraden, um die Einsatzfahrzeuge und das Gerätehaus in Schuss zu halten, sowie anstehende Aufgaben zu erledigen.

Insgesamt absolvieren die Feuerwehrmänner im Jahr ungefähr 1300 Übungsstunden und über 1000 Stunden für Aus- und Fortbildungen auf Kreis- und Landesebene. Damit erreicht die Wehr einen beachtlich hohen Ausbildungsstand.

Die Gemeinde Gemmrigheim liegt in 174 bis 275 Meter Höhe, direkt am Neckar zwischen den Kreisstädten Ludwigsburg und Heilbronn und erstreckt sich auf einer Fläche von 8,23 Quadratkilometern. Die Gemeinde grenzt im Nordosten an die Gemeinde Neckarwestheim im Landkreis Heilbronn, im Südosten an Ottmarsheim und im Süden an die Stadt Besigheim, im Südwesten an Walheim und im Nordwesten an Kirchheim am Neckar.


Größere Kartenansicht

Das Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Gemmrigheim erstreckt sich über den kompletten Ort mit ca. 4000 Einwohnern. Dazu gehören drei Kindergärten, eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, das Kleeblatt Pflegeheim, zwei Sporthallen, eine Gemeinde- & Veranstaltungshalle, drei Kirchen und zwei Kirchengemeindehäuser, das Bürgerhaus mit integrierter Gemeindebibliothek und noch weitere öffentliche Gebäude. Zum Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr gehören außerdem noch 15 Tiefgaragen, 12 Aussiedlerhöfe und eine Gas-Hauptleitung.

Besonderen Gefahrenschwerpunkt stellen das Industriegebiet mit seinen vielen kunststoff- und metallverarbeitenden Betrieben, sowie das Kernkraftwerk Neckarwestheim dar.

Zu schweren Verkehrsunfällen und technischen Hilfeleistungen werden wir des öfteren auf die Kreisstraßen K1623 Richtung Besigheim, K1624 Richtung Neckarwestheim und K 1625 Richtung Ottmarsheim gerufen.

Außerdem gehört ein großer Neckarabschnitt, von der Besigheimer Schleuse bis hin zum Kernkraftwerk Neckarwestheim, zum Einsatzspektrum der Feuerwehr Gemmrigheim.